Markenzeichen des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V.

Bestattungsunternehmen, die das Markenzeichen führen, erfüllen strenge persönliche, fachliche und betriebliche Kriterien und garantieren die Einhaltung der anspruchsvollen ethischen Standards des Bundesverbandes Deutscher Bestatter. Bundesweit gibt es rund 1.000 Bestattungsunternehmen, die das Markenzeichen führen.
Durch unabhängige Prüfer kontrolliert und zertifiziert der Bundesverband regelmäßig, ob die Qualitätskriterien erfüllt sind.
Der Anspruch des Markenzeichens führte dazu, dass das Niveau der Anforderungen stetig angehoben wurde. Heute ist erforderlich, dass neben einer Abgeschlossenen Ausbildung besondere persönliche, fachliche und betriebliche Voraussetzungen vorliegen, damit das Markenzeichen geführt werden darf.
Dies garantiert eine fachlich einwandfreie Dienstleistung zu fairen und angemessenen Preisen. Bestattungsdienstleistungen sind durch das Deutsche Institut für Normung unter der DIN EN 15017 genormt.
Als langjähriges Mitglied der Landesinnung für Bestatter des Landes Baden-Württemberg und des Bundesverbandes Deutscher Bestatter trägt das Bestattungsinstitut Decker seit Jahrzenten das Markenzeichen des BDB, das wir für den eigen Anspruch an die Dienstleistung, an ein hohes fachliches Niveau und für ständige Qualitätsverbesserung verstehen.

Bestattermeister

Der Bestattermeister entspricht der Meisterebene des Berufs in der Handwerks-rolle A bzw. B1. Demgemäß baut die Fortbildung zum Bestatter- meister auf die Inhalte der Ausbildung zum Geprüften Bestatter bzw. zur Bestattungsfachkraft auf. Für die Prüfungsabnahme sind die Handwerks- kammern von Düsseldorf und Würzburg zuständig. Die Ausbildung zum Bestattermeister findet in den folgenden vier Modulen statt.

  1. Fachtheorie mit: Einführung in die Thanatopraxie, Trauerpsychologie Teil II, Friedhofsplanung und Kremationstechnik, Recht, Beratungsgespräch und Öffentlichkeitsarbeit
  2. Fachpraxis (entspricht der Fortbildungsprüfung zum Geprüften Bestatter)
  3. Betriebswirtschaft
  4. Ausbildereignung

Geprüfter Bestatter

Die Ausbildung zum Geprüfte/n Bestatter/in ist berufsbegleitend konzipiert und findet in sechs zeitlich versetzten Modulen statt, die über elf Monate verteilt sind.
Es handelt sich um folgende Module:

  1. Recht
  2. BWL
  3. Kultur und Trauerpsychologie I
  4. Grabtechnik und Warenkunde
  5. Hygienische Versorgung
  6. Beratung und Betreuung

Für die Prüfung zum/zur Geprüften Bestatter/in sind bundesweit vier Handwerkskammern (Berlin, Düsseldorf, Hannover und Würzburg) zuständig.
Für die Prüfung wird zugelassen, wer eine mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung nachweisen kann. Darauf baut die Ausbildung auf. Praktische Kenntnisse zur Tätigkeit des Bestatters sind dabei unverzichtbar, um die Ausbildung mit Erfolg absolvieren zu können.
Die Inhaberin Sandra Gäng-Decker verfügt über die Qualifikation zur Geprüften Bestatterin. Zusätzlich hat Sandra Gäng-Decker auch die Ausbildereignungsprüfung abgelegt.

Bestattungsfachkraft

Ausbildungszentrum für Bestatter in Münnerstadt - © Dr. Gerni
Ausbildungszentrum für Bestatter in Münnerstadt - © Dr. Gerni

Mit der Ausbildungsordnung zur Bestattungsfachkraft ist im Bestattungs- gewerbe eine neue Zeitrechnung angebrochen.
Mit der, zum 1.8.2007 endgültig in Kraft getretenen Verordnung über die Berufsausbildung zur Bestattungs- fachkraft haben die Bestattungs- unternehmen in Deutschland erstmals eine eigenständige, qualitativ hoch- wertige, moderne und den gesamten Tätigkeitsbereich des Bestatters umfassende Ausbildungsordnung erhalten.
Diese Verordnung steht am Ende einer Entwicklung, die durch das Bestreben gekennzeichnet war, den Berufnachwuchs gezielt zu fördern und Qualität als oberste Maxime in der Aus- und Fortbildung des Bestattungsgewerbes zu definieren. Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft beinhaltet u.a. folgende Themengebiete:

  • Planung und Ausrichtung von Bestattungen und Trauerfeiern
  • Überführung und Versorgung Verstorbener
  • Betreuung von Hinterbliebenen
  • Würdigung und Verwaltung von Friedhöfen
  • Erkennen und Realisieren von Geschäftsprozessen
  • Verfügungsstellung von Waren, Materialien und Dienstleistungen
  • Abschluss und Abrechnung von Bestattungsverträgen

Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft erfolgt in der eigenen Firma, in der Berufsschule in Bad Kissingen und im Bundesausbildungszentrum für Bestatter in Münnerstadt.

Auszubildende im eigenen Betrieb

Kammersieger 2014

Wir bilden auch aus. Allerdings sind wir aus betrieblichen Gründen nicht in der Lage, in jedem Jahr einen Auszubildenden aufzunehmen. Sollten Sie daher an einer Ausbildung in unserem Betrieb interessiert sein, fragen Sie gerne an.
Die beiden Auszubildenden, die wir in den letzten Jahren hatten, sind inzwischen im elterlichen Betrieb bzw. in der Friedhofsverwaltung beschäftigt.